
Der Arbeitsmarkt für Berufe Schweiz durchlebt einen dramatischen Wandel – mit über 260.000 offenen Stellen allein im November! Wir sehen täglich, dass Unternehmen verzweifelt nach qualifizierten Fachkräften suchen, besonders in Handwerk, Bauwesen und Gesundheitswesen.
Tatsächlich sind etwa 33% aller Schweizer Unternehmen mit Rekrutierungsproblemen konfrontiert, bei grösseren Firmen steigt dieser Wert sogar auf 51%. Die bestbezahlte Berufe Schweiz bieten dabei beeindruckende Perspektiven – mit Median-Jahressalären von bis zu 124.400 Franken in gefragten Bereichen wie Sachbearbeitung und Personalwesen. Der demografische Wandel und die fortschreitende Digitalisierung haben die Berufe Schweiz Liste grundlegend verändert. Während die Nachfrage nach IT-Spezialisten und Pflegekräften stetig wächst, entwickeln sich Treasury Manager, Cybersicherheitsexperten und Buchhalter zu den am schnellsten wachsenden Berufsgruppen bis 2025. Daher haben wir die 15 gefragtesten und gut bezahlte Jobs Schweiz analysiert, um Ihnen die besten beruflichen Chancen aufzuzeigen.
Roberto Laezza von planova human capital analysiert die aktuelle Situation auf dem Schweizer Arbeitsmarkt und identifiziert zehn Berufsgruppen, in denen qualifizierte Fachkräfte besonders knapp sind. Trotz Coronakrise und wirtschaftlicher Unsicherheiten zeigt sich, dass in vielen Branchen der Bedarf an gut ausgebildetem Personal nicht nur stabil bleibt, sondern sogar steigt. Besonders betroffen sind das Handwerk, Bauwesen, technische Berufe wie Ingenieure und Architekten, sowie das Gesundheitswesen, die IT-Branche und der Bereich Projektmanagement.
Ein zentrales Problem: In vielen dieser Bereiche melden sich auf ausgeschriebene Stellen kaum qualifizierte Bewerber. Das betrifft insbesondere Handwerker und Baufachleute – ohne die Vermittlung durch spezialisierte Personaldienstleister wie planova human capital könnten viele Bauprojekte nicht mehr fristgerecht umgesetzt werden.
Auch der Digitalisierungsschub – verstärkt durch die Coronakrise – verschärft den Fachkräftemangel im Bereich IT, Telekommunikation und Organisation. Unternehmen investieren zunehmend in digitale Strukturen, stossen aber bei der Personalbeschaffung für diese komplexen Aufgabenbereiche an Grenzen.
Im Gesundheits- und Pflegebereich ist der Mangel besonders akut. Zwar werden Pflegekräfte und Mediziner aus dem Ausland rekrutiert, doch reichen diese nicht aus, um die wachsende Nachfrage zu decken – vor allem angesichts einer zunehmend alternden Bevölkerung in der Schweiz.
Hinzu kommt, dass viele junge Menschen heute eher akademische Laufbahnen anstreben, während klassische Lehrberufe wie Schweisser, Elektriker oder Mechaniker zunehmend unbesetzt bleiben. Dabei sind gerade diese Berufe aktuell stark nachgefragt und bieten sichere, gut bezahlte Perspektiven.
Zuwanderung kann den Mangel zwar teilweise abfedern, ist aber nicht die Lösung des Problems: Nur etwa ein Fünftel der Zugewanderten arbeitet in sogenannten Mangelberufen. Viele verfügen nicht über die notwendigen Qualifikationen oder tun sich schwer, im Schweizer Arbeitsmarkt Fuss zu fassen.
Für die Zukunft sieht Laezza drei besonders wachstumsstarke Felder: Pflegeberufe (bedingt durch den demografischen Wandel), erneuerbare Energien (durch den Klimawandel und die Energiewende) sowie IT- und Softwareentwicklung (durch Digitalisierung und Automatisierung). In diesen Bereichen wird der Bedarf an qualifiziertem Personal auf Jahre hinaus sehr hoch bleiben – der Wettbewerb um Talente entsprechend intensiver.
Pflegefachkraft
Pflegefachkräfte stehen als Rückgrat des Schweizer Gesundheitssystems an vorderster Front der Patientenversorgung. Während der Fachkräftemangel in vielen Branchen spürbar ist, zeigt sich diese Situation im Pflegebereich besonders deutlich.
Pflegefachkraft Aufgaben
Pflegefachleute übernehmen verantwortungsvolle Aufgaben in Spitälern, Gesundheitszentren, Arztpraxen und Seniorenwohnheimen. Sie sind die direkten Ansprechpersonen für Patienten, Angehörige und medizinisches Fachpersonal. Zu ihren Hauptaufgaben zählen:
- Patientenpflege und -betreuung in komplexen Situationen
- Planung, Steuerung und Dokumentation der Pflegeprozesse
- Ausführung therapeutischer und medizinischer Verordnungen
- Wundversorgung und Körperpflege der Patienten
Besonders anspruchsvoll ist die selbstständige Ausführung des pflegerischen Prozesses sowie die Fach- und Führungsverantwortung in der interdisziplinären Zusammenarbeit. Zudem beraten sie in Fragen der Gesundheitsförderung und gewährleisten die Einhaltung der Pflegestandards.
Pflegefachkraft Gehalt 2025
Das durchschnittliche Gehalt einer Pflegefachkraft in der Schweiz liegt 2025 zwischen 70.000 und 100.000 CHF brutto pro Jahr. Laut aktuellen Daten beträgt der Durchschnittslohn 83.400 CHF brutto jährlich, was einem Monatslohn von 6.415 CHF entspricht (bei 13 Löhnen).
Die Gehaltsspanne variiert allerdings stark: Während Berufseinsteiger mit weniger als drei Jahren Erfahrung etwa 75.600 CHF verdienen, steigt das Gehalt mit zunehmender Berufserfahrung auf durchschnittlich 89.800 CHF nach 10 Jahren. Ebenso spielen regionale Unterschiede eine Rolle – in Freiburg (84.071 CHF) und Zürich (83.318 CHF) werden die höchsten Gehälter gezahlt, während in Appenzell und Uri mit rund 70.000 CHF deutlich weniger verdient wird.
Zukunftsaussichten für Pflegefachkräfte
Die Aussichten für Pflegefachkräfte sind aufgrund des demografischen Wandels hervorragend. Bis 2029 wird der Personalbedarf voraussichtlich um 14% im Spitalbereich, 26% in Alters- und Pflegeheimen und 19% bei der Spitex zunehmen.
Allerdings bildet die Schweiz bei weitem nicht genügend Fachkräfte aus. Bis 2029 werden etwa 43.400 zusätzliche diplomierte Pflegefachpersonen benötigt, wobei die Deckungsquote bei gleichbleibenden Ausbildungstrends nur bei 67% liegen wird. Erschwerend kommt hinzu, dass über 40% der ausgebildeten Fachkräfte während ihres Berufslebens aus dem Beruf aussteigen.
Der Bundesrat hat daher am 8. Mai 2024 einen Entwurf für ein neues Bundesgesetz über die Arbeitsbedingungen in der Pflege in die Vernehmlassung geschickt und startet gemeinsam mit den Kantonen ab 1. Juli eine breite Ausbildungsoffensive. Diese Massnahmen sollen die Arbeitsbedingungen verbessern und die Zahl der Berufsaustritte reduzieren.
Informatiker/in
Der Schweizer IT-Sektor bietet aussergewöhnliche Karrieremöglichkeiten mit hervorragenden Zukunftsaussichten. Die Nachfrage nach IT-Fachkräften in der Schweiz ist trotz früherer Schwankungen weiterhin sehr hoch, mit einem erwarteten Mangel von zehntausenden Experten.
Informatiker/in Spezialisierungen
In der vielfältigen IT-Landschaft sind mehrere Spezialisierungen besonders gefragt:
- Cloud Engineers (AWS, Azure): Experten, die Unternehmen bei der Migration in die Cloud unterstützen
- Cybersecurity-Spezialisten: Verantwortlich für den Schutz von Systemen und Daten vor Bedrohungen
- Softwareentwickler: Besonders mit Kenntnissen in Python und Java
- Data Scientists: Analysieren komplexe Daten zur Entscheidungsunterstützung
- KI/Machine Learning-Spezialisten: Laut LinkedIn ist die Nachfrage in diesem Bereich um 22% gestiegen
Informatiker EFZ bieten Lösungen für Informations- und Kommunikationstechnologien an. In der Applikationsentwicklung programmieren sie Software und schulen Nutzer, während sie in der Plattformentwicklung Informatiksysteme einrichten und technische Störungen beheben.
Informatiker/in Gehalt Schweiz
Das durchschnittliche Grundgehalt für Informatiker in der Schweiz liegt bei beeindruckenden 90.000 CHF pro Jahr, mit einer Gesamtvergütung von etwa 93.250 CHF jährlich. Die Gehaltsspanne reicht dabei von 73.250 CHF (25. Perzentil) bis 123.000 CHF (75. Perzentil).
Die Einstiegslöhne sind 2025 erfreulicherweise gestiegen. Informatiker mit eidgenössischem Fachzeugnis EFZ verdienen monatlich rund 5.000 CHF, während Absolventen mit einem Bachelor einer Fachhochschule bereits 6.300 CHF erhalten. Mit einem Master-Abschluss steigt das Gehalt auf 6.923 CHF monatlich.
Warum IT-Berufe boomen
Der IT-Sektor wächst hauptsächlich aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung. Unternehmen stellen sich nicht mehr die Frage, ob sie digitaler werden sollen, sondern wie und wann. Besonders die starke Ausrichtung der Schweiz auf Innovation und Technologie hat zu einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach IT-Fachkräften geführt.
Zudem investiert die Schweiz stark in Entwicklung und Forschung, was ein von Innovationen geprägtes, offenes Umfeld schafft. Viele Unternehmen kooperieren mit Forschungseinrichtungen und renommierten Universitäten bei der Entwicklung neuer Technologien.
Laut aktuellen Erhebungen planen 86 Prozent der Schweizer Unternehmen 2025 Einstellungen im IT-Bereich. Die grössten Schwerpunkte liegen dabei auf IT-Sicherheit (42 Prozent), IT-Infrastruktur (34 Prozent) und Projektmanagement (28 Prozent).
Elektroinstallateur/in
Die elektrische Infrastruktur bildet das Rückgrat unserer modernen Gesellschaft – und Elektroinstallateure sorgen dafür, dass sie zuverlässig funktioniert. Dieser Beruf zählt zu den zehn meistgewählten Grundausbildungen in der Schweiz mit jährlich etwa 3.000 Lernenden, die ihre Ausbildung abschliessen.
Elektroinstallateur/in Tätigkeiten
Elektroinstallateure EFZ sind verantwortlich für die Erstellung und den Unterhalt elektrischer Installationen, Anlagen der Gebäudeautomation und Kommunikationssysteme. Zu ihren Hauptaufgaben gehören:
- Installation elektrischer Anlagen und Geräte in Wohn- und Geschäftsgebäuden
- Verdrahtung, Leistungsmessung und Sicherheitsprüfung aller Systeme
- Planung und Vorbereitung der Arbeiten gemäss technischer Pläne
- Reparatur und Wartung bestehender Installationen
- Beratung von Kunden bei Umbaumassnahmen und technischen Alternativen
Die Tätigkeit ist besonders vielseitig, da Elektroinstallateure an unterschiedlichen Arbeitsorten tätig sind – oft selbstständig oder im Team. Sie arbeiten mit verschiedenen Werkzeugen wie Bohr- und Fräsmaschinen, Messgeräten und Spezialwerkzeugen.
Elektroinstallateur/in Gehalt
Das durchschnittliche Jahresgehalt für Elektroinstallateure in der Schweiz liegt bei etwa 70.000 CHF brutto. Nach erfolgreichem Abschluss der EFZ-Ausbildung beträgt der Mindestlohn ab 2025 unverändert 4.500 CHF monatlich, was 25,86 CHF pro Stunde entspricht. Nach einem Jahr Berufserfahrung steigt dieser auf 5.000 CHF monatlich (28,74 CHF/Stunde).
Erfahrene Fachkräfte mit Personalverantwortung oder Zusatzqualifikationen können deutlich mehr verdienen. Ein Teamleiter mit Prüfungszertifikat erhält beispielsweise mindestens 5.600 CHF monatlich (32,18 CHF/Stunde).
Nachfrageentwicklung bis 2025
Bei Elektromonteuren und -installateuren besteht aktuell ein hoher Fachkräftemangel. Diese Situation wird sich voraussichtlich weiter verschärfen, da die Nachfrage nach MINT-Fachpersonen seit den 1950er-Jahren stark gestiegen ist und durch die fortschreitende Digitalisierung, Automatisierung sowie die wachsende Elektromobilität weiter zunimmt.
Laut einer Analyse des Arbeitsmarktspezialisten Dynajobs AG werden in der Schweiz bis 2025 rund 45.000 Strom-Fachkräfte fehlen. Allein etwa 2.000 Elektriker*innen werden dringend gesucht. Besonders Spezialisten für Bereiche wie Smarthome-Systeme, Fotovoltaik-Anlagen und Elektromobilität haben ausgezeichnete Zukunftsaussichten.
Kaufmann/Kauffrau EFZ
Die kaufmännische Ausbildung bleibt trotz digitaler Transformation nach wie vor die beliebteste Berufsausbildung in der Schweiz. Rund 20% aller Berufsausbildungen entfallen auf den KV-Bereich. Seit August 2023 ist die Reform der kaufmännischen Grundbildung in Kraft, die sicherstellt, dass junge Erwachsene für die veränderte Arbeitswelt gut gerüstet sind.
Kaufmann/Kauffrau EFZ Branchen
Das kaufmännische Berufsfeld ist ausserordentlich vielfältig und bietet Ausbildungsmöglichkeiten in 19 verschiedenen Branchen. Zu diesen Branchen zählen unter anderem:
- Bank, Versicherung und Treuhand/Immobilien
- Öffentliche Verwaltung und Bundesverwaltung
- Handel und Industrie (MEM, Nahrungsmittel)
- Dienstleistung und Administration
- Transport, Reisen und Hotel-Gastro-Tourismus
Jede Branche hat ihre Eigenheiten bezüglich Arbeitsumfeld und -schwerpunkten. Allerdings werden in allen Branchen dieselben Grundkompetenzen vermittelt, nur das branchenspezifische Know-how unterscheidet sich.
Kaufmann/Kauffrau EFZ Gehalt
Der mittlere Bruttojahreslohn für Kaufleute in der Schweiz liegt bei rund 76.500 CHF bei einem Vollzeitpensum inklusive 13. Monatslohn und Bonus. Berufseinsteiger können mit einem Jahresgehalt von etwa 59.485 CHF rechnen.
Die Gehälter variieren jedoch stark nach Branche, wobei die Chemie- und Pharmaindustrie mit durchschnittlich 69.788 CHF jährlich die bestbezahlte Branche darstellt, gefolgt von der Energie-/Wasserwirtschaft und dem Bankensektor. Zudem beeinflussen Faktoren wie Region, Berufserfahrung und Zusatzausbildungen die Lohnhöhe erheblich.
Karrierechancen im Büro
Die Digitalisierung verändert das Berufsbild des Kaufmanns/der Kauffrau grundlegend. Einfachere administrative und repetitive Tätigkeiten werden zunehmend automatisiert. Deshalb fokussiert sich die neue Ausbildung auf zukunftsfähige Kompetenzen wie vernetztes Denken, kritisches Denken und interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Nach dem Abschluss stehen zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten offen – etwa im Finanz- und Rechnungswesen, Marketing, Personalwesen oder Treuhandwesen. Bemerkenswert ist, dass rund 30% der KV-Absolventen direkt nach dem Lehrabschluss eine Weiterbildung beginnen. Ohne Weiterbildung wird es künftig schwieriger, langfristig attraktive Stellen zu halten.
Neben fachlichen Kompetenzen bleiben auch soziale Fähigkeiten wie Teamfähigkeit, Kooperation und Empathie weiterhin entscheidend für den beruflichen Erfolg. Die KV-Ausbildung bildet somit eine solide Grundlage für diverse Karrierewege in praktisch allen Wirtschaftsbereichen.
Detailhandelsfachmann/-frau
Der Detailhandel zählt mit über 33.200 Unternehmen zu den grössten Arbeitgebern der Schweiz und bleibt trotz digitaler Veränderungen ein stabiler Wirtschaftszweig. Als Detailhandelsfachmann/-frau steht man im direkten Kontakt mit Kundinnen und Kunden und gestaltet aktiv die Schweizer Einkaufswelt.
Detailhandel Aufgaben
Detailhandelsfachleute übernehmen vielseitige Aufgaben in einer von 22 verschiedenen Branchen – von Lebensmitteln über Elektronik bis hin zu Sportartikeln. Zu den Hauptaufgaben gehören:
- Beratung und Betreuung der Kundschaft
- Warenpräsentation und Lagerbewirtschaftung
- Bearbeitung von Kundenanfragen über verschiedene Kanäle
- Kalkulation von Preisen und Bearbeitung von Reklamationen
Seit 2023 gibt es zwei Schwerpunkte: Beim “Gestalten von Einkaufserlebnissen” führen Fachleute anspruchsvolle Verkaufsgespräche und organisieren Kundenanlässe. Beim “Betreuen von Online-Shops” kümmern sie sich um die digitale Warenpräsentation und analysieren Kundendaten.
Detailhandel Gehalt
Frisch ausgebildete Detailhandelsfachleute mit EFZ-Abschluss verdienen durchschnittlich zwischen 4.000 und 4.500 CHF monatlich. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt das Gehalt kontinuierlich an. Während der Ausbildung liegt der Lohn im ersten Lehrjahr bei etwa 800 CHF, im zweiten bei 1.010 CHF und im dritten bei 1.500 CHF.
Allerdings variieren die Gehälter je nach Region und Unternehmensgrösse erheblich. In Grossunternehmen können die Löhne zwischen dem Median und dem 3. Quartil liegen, während sie in kleineren Betrieben oft niedriger angesetzt sind.
Zukunft im stationären Handel
Trotz des starken Online-Wachstums bleibt der stationäre Handel weiterhin die Hauptumsatzquelle im Schweizer Detailhandel. Zudem zeigen aktuelle Studien eine Renaissance des Ladengeschäfts: 51% der Kunden tätigten ihren letzten Einkauf stationär – ein Anstieg gegenüber 43% in 2021.
Der Einzelhandel wird jedoch einen Transformationsprozess durchlaufen. Während Migros und Coop mit Umsätzen von 12,32 bzw. 11,57 Milliarden Schweizer Franken den Markt dominieren, müssen sich besonders kleinere Geschäfte neu erfinden. Erfolgreiche Konzepte setzen auf:
- Personalisierte Beratung auf Augenhöhe
- Integration digitaler Technologien im Ladengeschäft
- Schaffung einzigartiger Einkaufserlebnisse
Der demografische Wandel prägt ausserdem die Beschäftigungsstruktur: Fast zwei Drittel (63%) der Angestellten im Schweizer Einzelhandel sind zwischen 25 und 54 Jahre alt, während der hohe Anteil (14%) der 15- bis 24-Jährigen auf viele Auszubildende hindeutet.
Projektmanager/in
Projektmanager sind in der Schweizer Arbeitswelt zunehmend unverzichtbar geworden. Als strategische Schnittstellen zwischen Geschäftsführung und Fachteams sorgen sie dafür, dass komplexe Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden.
Projektmanager/in Aufgaben
Projektmanager übernehmen verantwortungsvolle Führungs- und Steuerungsaufgaben. Sie planen, koordinieren und überwachen Projekte von der Idee bis zum Abschluss. Zu ihren Hauptaufgaben zählen:
- Zuweisung und Verfolgung anfallender Arbeiten
- Kommunikation von Fortschritten an Steuerungsausschuss und Auftraggeber
- Einleitung von Korrekturmassnahmen, um Projekte innerhalb der Toleranzen zu halten
- Verwaltung von Ressourcen, Budgets und Zeitplänen
Besonders bei Innovationsprojekten wie der Erschliessung neuer Geschäftsmodelle oder IT-Transformationen ist echte Führungskompetenz gefragt. Projektmanager fungieren zudem als wichtige Bindeglieder zwischen verschiedenen Abteilungen und als Ansprechpartner für Kunden.
Projektmanager/in Gehalt
Das durchschnittliche Gehalt für Projektmanager in der Schweiz liegt bei beeindruckenden 118.500 CHF pro Jahr oder 57 CHF pro Stunde. Die typische Gehaltsspanne bewegt sich zwischen 92.000 CHF (25. Perzentil) und 135.000 CHF (75. Perzentil), während Topverdiener bis zu 155.000 CHF erreichen können.
Allerdings variieren die Gehälter nach Region. In Luzern (115.901 CHF) und Solothurn (113.135 CHF) werden die höchsten Jahresgehälter gezahlt, gefolgt von Zürich mit 112.336 CHF. Entscheidende Einflussfaktoren sind ausserdem die Grösse der betreuten Projekte, Berufserfahrung und Kompetenzen mit neuen Methodiken wie agilem Projektmanagement.
Warum Projektmanagement gefragt ist
Die Nachfrage nach qualifizierten Projektmanagern wächst weltweit rapide. Bis 2027 werden Arbeitgeber etwa 87,7 Millionen Personen für projektmanagement-orientierte Funktionen benötigen. Gleichzeitig fehlt es an verfügbaren Fachkräften – ein erhebliches Risiko für Organisationen.
Darüber hinaus wird die Weltwirtschaft zunehmend projektorientierter. Das Projektmanagement expandiert in traditionell weniger projektorientierte Branchen wie Gesundheitswesen und professionelle Dienstleistungen. Zudem fordern 90% der Projektleiter eine stärkere strategische Vision, die an den Unternehmenszielen ausgerichtet ist. Der Trend geht eindeutig zu mehr Flexibilität: 89% der Projektmanager stimmen zu, dass das Projektmanagement kreativer und anpassungsfähiger werden muss.
Buchhalter/in
Buchhalter gehören zu den gefragtesten Berufen in der Schweizer Wirtschaftslandschaft. Während viele Branchen mit Unsicherheiten kämpfen, bleibt die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften im Rechnungswesen konstant hoch.
Buchhalter/in Spezialisierungen
Moderne Buchhalter können sich in verschiedenen Bereichen spezialisieren, was ihre Berufsaussichten erheblich verbessert:
- Sachbearbeiter Rechnungswesen: Vertieftes Wissen im finanziellen und betrieblichen Rechnungswesen mit Kenntnissen in Steuer- und Sozialversicherungsbestimmungen
- Steuerspezialist: Beratung zu Steuerstrategien, Einhaltung von Vorschriften und Optimierung von Steuerverbindlichkeiten
- Payroll Manager: Verantwortlich für die gesamte Lohnadministration in KMUs
- Treasury Manager: Verwaltung von Cashflow, Finanzierung und finanziellen Risiken eines Unternehmens
Die Spezialisierung ermöglicht es Buchhaltungsfachkräften, in kleineren oder mittleren Unternehmen Leitungsfunktionen zu übernehmen oder als kaufmännische Leiter tätig zu sein.
Buchhalter/in Gehalt Schweiz
Die Gehälter für Buchhalter in der Schweiz sind 2025 ausgesprochen attraktiv. Junior-Buchhalter können mit einem Bruttojahresgehalt von 70.000-80.000 CHF rechnen. Mit fünf Jahren Erfahrung steigt dieses auf etwa 110.000 CHF jährlich.
Erfahrene Fachkräfte verdienen deutlich mehr: Senior Accountants erreichen 120.000-130.000 CHF, während Leiter des Rechnungswesens zwischen 140.000-160.000 CHF jährlich erzielen. Fachkräfte mit Spezialisierung, wie Steuerspezialisten, können sogar bis zu 190.000 CHF verdienen.
Digitalisierung im Rechnungswesen
Die Digitalisierung verändert das Berufsbild grundlegend. Automatisierungslösungen übernehmen zunehmend repetitive Aufgaben wie das Scannen, Extrahieren und Verbuchen von Belegen. Allerdings befinden sich die meisten Finanzabteilungen noch in der Vorbereitungsphase der Digitalisierung.
Trotzdem befürchten viele Fachleute nicht, durch Technologie ersetzt zu werden. Vielmehr wandelt sich ihre Rolle: Während einfachere administrative Aufgaben automatisiert werden, konzentrieren sich Buchhalter vermehrt auf Datenanalysen, Finanzberatung und strategische Entscheidungen. Daher werden analytische Fähigkeiten und die Interpretation von Daten künftig immer wichtiger.
Die Zukunftsaussichten für spezialisierte Buchhalter mit Weiterbildung bleiben somit ausgezeichnet – sie gestalten aktiv den digitalen Wandel im Finanzwesen mit.

HR-Spezialist/in
Im Zeitalter des Wandels nehmen HR-Spezialisten eine Schlüsselrolle in Schweizer Unternehmen ein. Als Experten für Personalwesen sind sie nicht nur für administrative Aufgaben zuständig, sondern entwickeln sich zunehmend zu strategischen Partnern der Geschäftsführung.
HR-Spezialist/in Aufgaben
HR-Spezialisten konzentrieren sich auf Teilbereiche des Human Resource Managements und übernehmen vielfältige Verantwortungen:
- Rekrutierung, Auswahl und Einstellung von Mitarbeitenden
- Personalentwicklung und Implementierung von Weiterbildungsprogrammen
- Fachlicher und persönlicher Sparringspartner für Führungskräfte
- Aufnahme der Bedürfnisse von Mitarbeitenden
- Sicherstellung der Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorschriften
Besonders wichtig ist ihre Rolle als Impulsgeber auf strategischer und konzeptioneller Ebene. Sie entwickeln das Unternehmen gemeinsam mit den Führungskräften weiter und setzen projektbezogene Initiativen um.
HR-Spezialist/in Gehalt
Das Einkommen von HR-Spezialisten in der Schweiz liegt zwischen 75.000 CHF und 133.560 CHF brutto jährlich. Dies entspricht einem monatlichen Verdienst von 6.250 CHF bis 11.130 CHF brutto. Im Durchschnitt beträgt das Jahresgehalt 98.861 CHF brutto.
Allerdings variieren die Gehälter je nach Standort erheblich:
- In Valais und Zürich liegen die höchsten Verdienstmöglichkeiten bei bis zu 123.286 CHF bzw. 115.385 CHF
- Im Tessin hingegen beträgt das Durchschnittsgehalt lediglich 75.000 CHF
Die Berufserfahrung spielt zudem eine entscheidende Rolle: Berufseinsteiger verdienen durchschnittlich 81.500 CHF jährlich, während erfahrene Fachkräfte mit 13 Jahren Erfahrung etwa 102.000 CHF erzielen können.
Rolle in der Transformation
HR-Fachleute entwickeln sich zunehmend vom traditionellen Verwalter zum strategischen Partner der Geschäftsführung. Transformations- und Changemanagement-Kompetenzen gelten dabei als “Must-have” für zukunftsfähige HR-Abteilungen.
Die moderne HR-Funktion muss sich von ihrer traditionellen Rolle als Verwalter und Dienstleister (“Steward of Employment”) zu einem strategischen Partner (“Steward of Work”) weiterentwickeln. Während früher die Sicherstellung des reibungslosen Betriebs im Vordergrund stand, konzentrieren sich fortschrittliche HR-Funktionen heute auf:
- Schaffung einer idealen Arbeitsumgebung
- Kontinuierliche Weiterentwicklung der Organisation
- Unterstützung einer Digital-First-Kultur
Trotz dieser strategischen Bedeutung sind viele HR-Business-Partner in der Praxis oft noch in operativen Tätigkeiten gefangen. Mit HR am “Steuer” können Unternehmen jedoch eine zukunftsfähige Arbeitsumgebung gestalten und Menschen in den Mittelpunkt der Transformation stellen.
Logistikmanager/in
Die Lieferketten bilden das Lebenselixier der modernen Wirtschaft, und Logistikmanager sorgen dafür, dass der Warenstrom niemals versiegt. In einer zunehmend vernetzten Welt gewinnt dieser Beruf in der Schweiz an strategischer Bedeutung.
Logistikmanager/in Aufgaben
Logistikmanager übernehmen verantwortungsvolle Führungs- und Steuerungsaufgaben in der operativen und strategischen Leitung eines Unternehmens. Zu ihren Kernaufgaben zählen:
- Steuerung und Planung der gesamten Wertschöpfungskette (Supply-Chain-Management)
- Gestaltung, Lenkung und Überwachung unternehmensinterner Lagerprozesse
- Verwaltung und Optimierung der Fahrzeugflotte
- Personalführung und Ausbildung von Lernenden
- Meistern von Engpässen und sich ändernden Abnehmeranforderungen
Ausserdem tragen Logistikmanager die Verantwortung für den gesamten Fluss von Material, Information und Werten eines Unternehmens. Sie entwickeln prozessorientierte Konzepte für den gesamten Logistikprozess und bearbeiten komplexe Problemsituationen in der inner- sowie überbetrieblichen Logistik.
Logistikmanager/in Gehalt
Das durchschnittliche Grundgehalt für Logistikmanager in der Schweiz liegt bei 107.550 CHF jährlich. Mit Zusatzvergütungen wie Boni steigt die Gesamtvergütung auf durchschnittlich 117.550 CHF pro Jahr. Die typische Gehaltsspanne bewegt sich zwischen 95.250 CHF (25. Perzentil) und 145.375 CHF (75. Perzentil).
Allerdings variieren die Gehälter je nach Branche erheblich. Während die Chemie- und Pharmaindustrie mit durchschnittlich 130.000 CHF die bestbezahlte Branche darstellt, können Fachkräfte mit entsprechender Erfahrung und Verantwortung in der Beratungsbranche sogar bis zu 320.000 CHF erzielen.
Wachstum durch E-Commerce
Der E-Commerce-Sektor treibt das Wachstum in der Logistikbranche massgeblich voran. 2023 kauften Schweizer Konsumenten Waren und Güter im Wert von 14,4 Milliarden Franken online ein – ein Plus von 3% gegenüber dem Vorjahr. Besonders der Onlineeinkauf im Ausland erreichte mit 2,2 Milliarden Franken einen neuen Höchststand und wuchs um 10%.
Folglich stellt die E-Commerce-Logistik Unternehmen vor grosse Herausforderungen. Insbesondere die “letzte Meile” der Zustellung ist der grösste Kostenfaktor. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, setzen Logistikunternehmen verstärkt auf Automatisierung, künstliche Intelligenz und Cloud-Lösungen. Moderne Logistikleiter nutzen KI-gestützte Systeme zur Echtzeit-Überwachung von Sendungen und zur präziseren Bestandsverwaltung.
Tatsächlich gilt die Logistik für den E-Commerce als entscheidender Wettbewerbsfaktor. Kundenspezifische Prozesse, moderne IT-Lösungen und umfassende Erfahrung sind unerlässliche Voraussetzungen für ein reibungsloses Funktionieren. Während der Onlinehandel weiter wächst, bleibt die Nachfrage nach qualifizierten Logistikfachkräften entsprechend hoch.
Mechaniker/in
Mechanische Berufe bilden das Rückgrat der Schweizer Fertigungsindustrie und zählen trotz steigender Automatisierung zu den begehrtesten Fachrichtungen auf dem Arbeitsmarkt.
Mechaniker/in Spezialisierungen
In der mechanischen Berufswelt gibt es verschiedene Spezialisierungsmöglichkeiten, die je nach persönlichen Interessen gewählt werden können:
- Automobil-Mechatroniker: Spezialisiert auf Fahrzeugelektronik und Reparatur von Personenwagen oder Nutzfahrzeugen. Etwa 50% der Ausbildung umfasst elektrotechnische Komponenten, was die Transformation des traditionellen Mechanikerberufs zeigt.
- Produktionsmechaniker EFZ: Fertigen Werkstücke mit verschiedenen Verfahren, bauen Geräte zusammen und führen Instandhaltungsarbeiten aus. Besonders in der MEM-Industrie (Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie) sind diese Fachkräfte gefragt.
- CNC-Mechaniker: Verantwortlich für den störungsfreien Betrieb von CNC-Maschinen und deren präzise Programmierung – ein Kernbereich der modernen Produktion.
Mechaniker/in Gehalt
Der mittlere Bruttojahreslohn für Mechaniker in der Schweiz beträgt 70.197 CHF. Allerdings variiert das Gehalt erheblich: Während Geringverdiener rund 53.000 CHF erhalten, können Topverdiener bis zu 88.994 CHF verdienen.
Nach Berufserfahrung gestaffelt sieht die Lohnsituation wie folgt aus:
- Berufseinsteiger (unter 3 Jahren Erfahrung): 54.300-61.500 CHF
- Mechaniker mit 10+ Jahren Erfahrung: 83.100-90.300 CHF
Ausserdem zeigen sich deutliche Unterschiede je nach Branche. In der Elektro/Elektronik liegt das Durchschnittsgehalt bei 68.800 CHF, während “Sonstige Branchen” mit 71.200 CHF überdurchschnittlich vergüten.
Fachkräftemangel im Handwerk
Der Mangel an qualifizierten Handwerkern hat sich in den letzten Jahren deutlich verschärft. Während Handwerker 1970 noch die grösste Berufsgruppe mit 25% stellten, ist dieser Anteil auf heute nur noch 10% geschrumpft. Mehr dazu finden Sie hier:
https://www.srf.ch/news/schweiz/entwicklung-des-arbeitsmarkts-der-schweiz-gehen-die-handwerker-aus
Besonders bemerkenswert: Entgegen allen Erwartungen dominieren nicht IT-Berufe die Liste der am stärksten wachsenden Positionen, sondern Elektroniker verzeichnen mit 710% den stärksten Anstieg. Anlagenbauer folgen mit einem Zuwachs von 362%.
Die Ursachen für diesen Wandel sind vielfältig: demografischer Wandel, sinkendes Interesse an handwerklichen Berufen und der Trend zur Wissens- und Dienstleistungsökonomie. Dennoch bietet der anhaltende Fachkräftemangel ausgezeichnete Zukunftsperspektiven für gut ausgebildete Mechaniker in der Schweiz.
Vertriebsmitarbeiter/in
Vertriebsmitarbeiter gehören in der digitalen Wirtschaft zu den entscheidenden Verbindungsgliedern zwischen Unternehmen und Kunden. Ihre Rolle hat sich mit der zunehmenden Digitalisierung stark gewandelt – weg vom einfachen Verkaufen hin zu einer beratenden Funktion.
Vertriebsmitarbeiter/in Aufgaben
Vertriebsmitarbeiter sind für die professionelle Präsentation und den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen verantwortlich. Als Bindeglied zwischen Unternehmen und Kundschaft analysieren sie Kundenbedürfnisse und setzen sich in die Zielgruppe hinein. Zu ihren Hauptaufgaben gehören:
- Beratung und Betreuung bestehender Kunden
- Akquise von Neukunden
- Verhandlung und Abschluss von Verträgen
- Erstellung von Angeboten und Verkaufsberichten
- Beobachtung von Markttrends
Je nach Tätigkeit sind Vertriebsmitarbeiter im Aussendienst oder im Innendienst beschäftigt. Moderne Vertriebsprofis entwickeln sich zunehmend zu Beratern, wobei aktives Zuhören und Aufgeschlossenheit entscheidend sind.
Vertriebsmitarbeiter/in Gehalt
Das durchschnittliche Grundgehalt für Vertriebsmitarbeiter in der Schweiz beträgt 82.000 CHF jährlich. Mit Zusatzvergütungen wie Provisionen steigt die Gesamtvergütung auf durchschnittlich 102.000 CHF pro Jahr. Die typische Gehaltsspanne bewegt sich zwischen 71.002 CHF (25. Perzentil) und 118.750 CHF (75. Perzentil).
Besonders lukrativ sind Positionen bei Microsoft mit einer Gesamtvergütung von durchschnittlich 145.000 CHF, während die Pharmaindustrie und der Finanzsektor generell höhere Gehälter bieten.
B2B vs. B2C Vertrieb
Der Business-to-Business-Vertrieb unterscheidet sich grundlegend vom Business-to-Consumer-Vertrieb. Während B2B-Geschäftsbeziehungen oft auf langjähriger Zusammenarbeit basieren, herrscht im B2C-Bereich grössere Fluktuation.
B2B-Verkäufe haben typischerweise höhere Auftragswerte, längere Verkaufszyklen und sind komplexer. Durchschnittlich dauert es mindestens 4 Monate, bis ein B2B-Unternehmen einen neuen Kunden gewinnt, und etwa 7 Personen sind an den meisten Kaufentscheidungen beteiligt.
Allerdings nähern sich die Anspracheformen an – in beiden Bereichen versuchen Unternehmen heute, sowohl sachliche als auch emotionale Bedürfnisse ihrer Kunden zu ermitteln und anzusprechen.
Reinigungskraft
Die Reinigungsbranche in der Schweiz erlebt einen bemerkenswerten Aufschwung mit stetig wachsender Nachfrage. Laut Branchenexperten liegt die Nachfrage heute etwa 10 bis 15 Prozent höher als vor der Pandemie. Dieser Trend zeigt, wie unentbehrlich Reinigungskräfte für das Funktionieren unserer Gesellschaft geworden sind.
Reinigungskraft Aufgaben
Reinigungsfachkräfte sind für die allgemeine Reinigung von Gebäuden und Räumlichkeiten verantwortlich. Zu ihren vielseitigen Tätigkeiten gehören:
- Reinigung und Desinfektion von sanitären Anlagen
- Staubsaugen und Wischen von Fussböden
- Fenster und Glasflächen reinigen
- Leeren und Reinigen von Abfallbehältern
- Durchführung routinemässiger Inspektionsarbeiten
Besonders anspruchsvoll ist die Tätigkeit aufgrund unregelmässiger Arbeitszeiten. Viele Reinigungskräfte arbeiten zu Randzeiten, bevor die regulären Mitarbeiter erscheinen. Entgegen der landläufigen Meinung kann nicht jeder putzen – in allen Bereichen werden gut ausgebildete Fachkräfte benötigt.
Reinigungskraft Gehalt
Der monatliche Durchschnittslohn für Reinigungskräfte in der Schweiz liegt zwischen 3.500 und 4.000 CHF. Nach erfolgreichem Lehrabschluss als Gebäudereiniger beträgt der Mindestlohn mindestens 4.500 Franken.
Allerdings arbeiten viele Reinigungskräfte im Stundenlohn. Laut Gesamtarbeitsvertrag beträgt der Mindestlohn für ungelernte Arbeitskräfte inklusive Ferienzuschlag 20,20 Franken, für gelernte Fachkräfte bis zu 24,75 Franken pro Stunde. Zudem haben Angestellte Anspruch auf einen 13. Monatslohn, wenn sie seit mindestens drei Monaten im selben Betrieb tätig sind.
Warum Nachfrage steigt
Die wachsende Nachfrage hat mehrere Gründe. Einerseits sind Menschen stärker für Hygiene sensibilisiert, wollen aber seltener selbst putzen. Andererseits steigen die Einkommen, Frauen arbeiten häufiger ausser Haus, und die Skrupel, eine fremde Person den eigenen Schmutz beseitigen zu lassen, schwinden.
Auch der demografische Wandel und die zunehmende Digitalisierung verändern die Branche. Innovative Technologien wie Smart Cleaning Plattformen optimieren die Reinigungsabläufe. Beispielsweise erhalten Reinigungskräfte bei der SBB in Echtzeit Informationen zu ankommenden Zügen und deren Zustand, wodurch sie selbst entscheiden können, welche Arbeiten am sinnvollsten sind.

Fahrer/in (LKW, Kurier)
Schweizer Transportunternehmen sind auf qualifizierte Fahrer angewiesen, um die tägliche Versorgung zu sichern. Durch die wachsende E-Commerce-Branche ist der Bedarf an Fahrern besonders in den letzten Jahren deutlich gestiegen.
Fahrer/in Aufgaben
Strassentransportfachleute übernehmen vielseitige Verantwortungen im täglichen Betrieb. Ihre Hauptaufgaben umfassen:
- Transport von Waren und Materialien über kurze oder lange Strecken
- Vorbereitung von Aufträgen und Routenplanung
- Kontrolle von Transportdokumenten und Zollpapieren
- Beaufsichtigung der Beladung und Sicherung der Fracht
- Regelmässige Wartung und Instandhaltung der Fahrzeuge
Zudem müssen Fahrer die Arbeitssicherheits- und Umweltschutzvorschriften genau einhalten. Bei internationalen Transporten ist die Kenntnis der jeweiligen Landesbestimmungen unerlässlich. Besonders im Kurierdienst kommt der direkte Kundenkontakt als wichtige Komponente hinzu.
Fahrer/in Gehalt
Der durchschnittliche Jahresverdienst für Fahrer in der Schweiz beträgt 77.350 CHF, was einem Stundenlohn von 39,67 CHF entspricht. Die Gehaltsspanne reicht von 60.581 CHF für Berufseinsteiger bis zu 110.500 CHF für erfahrene Fahrer.
Allerdings variieren die Angaben je nach Quelle. Laut kununu liegt der Durchschnittslohn bei 64.100 CHF brutto jährlich, wobei die meisten zwischen 60.020 CHF und 66.540 CHF verdienen. Für LKW-Fahrer speziell werden höhere Gehälter angegeben: durchschnittlich 69.000 CHF pro Jahr oder 5.308 CHF monatlich (bei 13 Monatslöhnen).
Transportbranche im Wandel
Die Transport- und Logistikbranche durchläuft aktuell einen tiefgreifenden Wandel. Die fortschreitende Digitalisierung prägt den Sektor nachhaltig, wobei Unternehmen ihre Umsätze durch digitale Transformationen um mehr als fünfzig Prozent steigern können.
Ausserdem gewinnen ressourcenschonende Verfahren zunehmend an Bedeutung. Elektromobilität, Effizienzsteigerung auf der letzten Meile sowie Robotisierung sind für die digitale Vernetzung unverzichtbar geworden. Gleichzeitig entwickeln Hersteller autonome Lastwagen, obwohl deren Serieneinsatz erst ab 2027 realistisch erscheint.
Dennoch bleibt der Beruf des Fahrers weiterhin gefragt. In der Schweiz fehlen etwa tausend Lastwagenchauffeure, in Europa sogar eine halbe Million. Ein Hauptgrund für diesen Mangel: Nur 9 Prozent der LKW-Fahrer in den untersuchten Ländern sind unter 30 Jahre alt, während 36 Prozent bereits über 50 sind.
Verwaltungsangestellte/r
Die öffentliche Verwaltung zählt zu den grössten Arbeitgebern der Schweiz und bietet vielfältige Karrieremöglichkeiten mit ausgezeichneten Zukunftsaussichten. Mit über 200.000 Beschäftigten im Jahr 2020 fungieren Verwaltungsangestellte als wichtiges Bindeglied zwischen Bürgern und staatlichen Institutionen.
Verwaltungsangestellte/r Aufgaben
Verwaltungsangestellte übernehmen anspruchsvolle Tätigkeiten in Gemeinden, Kreisen, Bezirken und Kantonen. Zu ihren Hauptaufgaben zählen:
- Bearbeitung von Anträgen und Genehmigungen
- Ausstellung von Dokumenten wie Identitätskarten, Pässen und Betreibungsregisterauszügen
- Beratung und Betreuung verschiedener Kunden
- Erstellung von Protokollen und statistischen Auswertungen
- Führung von Registern und Verfassen von Briefen, Berichten oder Verfügungen
Je nach Grösse der Verwaltung bearbeiten Angestellte mehrere Ressorts oder spezialisieren sich auf bestimmte Zuständigkeitsbereiche. Zudem müssen sie stets Gesetze, Dienstwege und Fristen einhalten sowie den Datenschutz und das Amtsgeheimnis wahren.
Verwaltungsangestellte/r Gehalt
Das Gehalt von Verwaltungsangestellten in der Schweiz liegt zwischen 58.000 CHF und 155.000 CHF brutto jährlich. Der durchschnittliche Verdienst beträgt etwa 73.204 CHF pro Jahr, was einem Monatslohn von 6.083 CHF entspricht. Allerdings variieren die Gehälter je nach Region erheblich:
In Nidwalden (92.160 CHF), Zürich (77.567 CHF) und Basel-Stadt (77.538 CHF) werden die höchsten Löhne gezahlt, während in Thurgau (61.426 CHF) und Luzern (63.831 CHF) deutlich weniger verdient wird.
Öffentlicher Dienst als Arbeitgeber
Der öffentliche Dienst bietet bemerkenswerte Vorteile: Die Gehälter liegen meist über denen vergleichbarer Positionen in der Privatwirtschaft. Darüber hinaus werden die Löhne transparent anhand funktionsrelevanter Qualifikationen, Erfahrung und Leistung festgelegt.
Besonders attraktiv ist der Verwaltungsdienst für Personen, die sinnstiftende Arbeit suchen. Allerdings steht der Sektor vor Herausforderungen – bis 2030 werden voraussichtlich über 30.000 Fachkräfte fehlen, was 25% des erforderlichen Personals entspricht. Deshalb setzt die Verwaltung verstärkt auf Werteorientierung und moderne Arbeitsmodelle, um besonders junge Talente anzuziehen.
Ingenieur/in (Bau, Elektro, Maschinenbau)
Ingenieure stehen an der Spitze der Innovation und tragen massgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Schweiz bei. In keiner anderen Berufsgruppe ist der Fachkräftemangel so ausgeprägt wie bei den technischen Berufen.
Ingenieur/in Fachrichtungen
Die Schweizer Ingenieurlandschaft bietet zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten:
- Bauingenieurwesen: Planung, Entwurf und Konstruktion von Bauwerken sowie Sanierung und Erhaltung bestehender Bauten
- Elektroingenieurwesen: Entwicklung elektrischer Systeme, besonders gefragt durch die wachsende Elektromobilität
- Maschinenbau: Konstruktion und Optimierung mechanischer Systeme und Produktionsanlagen
- Umweltingenieurwesen: Nachhaltige Lösungen für Umweltherausforderungen
Während die ETH keine spezifischen Vorkenntnisse verlangt, setzen Fachhochschulen bauspezifische Vorkenntnisse voraus. Für Gymnasiasten ist ein einjähriges Praktikum im Baubereich erforderlich.
Ingenieur/in Gehalt
Das durchschnittliche Grundgehalt für Ingenieure in der Schweiz liegt bei beeindruckenden 95.000 CHF jährlich, mit einer Gesamtvergütung von etwa 99.000 CHF. Die typische Gehaltsspanne bewegt sich zwischen 87.125 CHF (25. Perzentil) und 113.000 CHF (75. Perzentil).
Berufseinsteiger verdienen durchschnittlich 85.500 CHF brutto pro Jahr. Nach 10 Jahren Berufserfahrung steigt das Gehalt auf etwa 117.100 CHF. Besonders Bauingenieure können mit durchschnittlich 66.000 CHF als Einstiegsgehalt rechnen.
Zukunftsperspektiven für Ingenieure
Die Nachfrage nach Ingenieuren wächst stetig. Aktuell fehlen in der Schweiz etwa 15.000 MINT-Fachkräfte, was zu einem direkten Wertschöpfungsverlust von zwei bis drei Milliarden Franken jährlich führt. Langfristig rechnet man mit bis zu 50.000 fehlenden Ingenieuren.
Besonders in der Baubranche gestaltet sich die Suche nach qualifizierten Fachkräften schwierig – 94% der befragten Führungspersonen berichten von Problemen bei der Stellenbesetzung. Allerdings passen die Profile der Stellensuchenden oft nicht zu den Erwartungen der Arbeitgeber.
Der Frauenanteil ist mit 16% der niedrigste aller untersuchten Berufsfelder. Um diese Situation zu verbessern, müssen die Hürden, die junge Frauen von technischen Berufen fernhalten, identifiziert und abgebaut werden.
Vergleichstabelle
| Beruf | Durchschnittsgehalt (CHF/Jahr) | Einstiegsgehalt (CHF/Jahr) | Hauptaufgaben | Besondere Merkmale/Trends |
| Pflegefachkraft | 83.400 | 75.600 | Patientenpflege, Pflegeprozessplanung, medizinische Verordnungen | Personalbedarf steigt bis 2029 um 14-26% |
| Informatiker/in | 90.000 | 73.250 | Softwareentwicklung, Systemadministration, IT-Sicherheit | Hohe Nachfrage in Cloud, Cybersecurity und KI |
| Elektroinstallateur/in | 70.000 | 58.500 | Installation elektrischer Anlagen, Wartung, Kundenberatung | Starker Fachkräftemangel, ca. 2.000 offene Stellen |
| Kaufmann/Kauffrau EFZ | 76.500 | 59.485 | Administrative Tätigkeiten, Kundenbetreuung | Digitalisierung verändert Berufsbild grundlegend |
| Detailhandelsfachmann/-frau | N/A | 48.000-54.000 | Kundenberatung, Warenpräsentation, Lagerbewirtschaftung | Stationärer Handel bleibt wichtig trotz Online-Boom |
| Projektmanager/in | 118.500 | N/A | Projektplanung, -steuerung, Teamführung | Bis 2027 weltweit stark steigende Nachfrage |
| Buchhalter/in | 70.000-80.000 | N/A | Finanzbuchhaltung, Controlling, Reporting | Zunehmende Digitalisierung der Prozesse |
| HR-Spezialist/in | 98.861 | 81.500 | Personalrekrutierung, -entwicklung, Führungskräfteberatung | Wandel zum strategischen Business Partner |
| Logistikmanager/in | 107.550 | 95.250 | Supply-Chain-Management, Prozessoptimierung | E-Commerce treibt Wachstum |
| Mechaniker/in | 70.197 | 54.300 | Wartung, Reparatur, Montage | Zunehmende Bedeutung von Elektronik/Mechatronik |
| Vertriebsmitarbeiter/in | 82.000 | 71.002 | Kundenbetreuung, Verkauf, Neukundenakquise | Wandel zum Berater statt reinem Verkäufer |
| Reinigungskraft | 42.000-48.000 | N/A | Gebäudereinigung, Desinfektion | Steigende Nachfrage, 10-15% über Vorpandemie |
| Fahrer/in | 77.350 | 60.581 | Transport, Routenplanung, Fahrzeugwartung | Grosser Mangel: ca. 1.000 fehlende LKW-Fahrer |
| Verwaltungsangestellte/r | 73.204 | 58.000 | Verwaltungsaufgaben, Bürgerservice | Bis 2030 fehlen 30.000 Fachkräfte |
| Ingenieur/in | 95.000 | 85.500 | Planung, Entwicklung, Konstruktion | Akuter Mangel: 15.000 fehlende MINT-Fachkräfte |
Schlussfolgerung
Fazit
Die Arbeitswelt in der Schweiz befindet sich zweifellos im Wandel. Anhand unserer Analyse der 15 gefragtesten Berufe zeigt sich deutlich ein wachsender Fachkräftemangel quer durch alle Branchen. Besonders im Gesundheitswesen, der IT-Branche und dem Handwerk fehlen qualifizierte Mitarbeiter, während gleichzeitig die Gehälter in diesen Bereichen überdurchschnittlich steigen.
Der demografische Wandel und die fortschreitende Digitalisierung prägen dabei die Entwicklung des Schweizer Arbeitsmarktes massgeblich. Während früher klassische Berufsbilder dominierten, entstehen heute zunehmend neue Spezialisierungen und Nischen. Bemerkenswert ist, dass entgegen vieler Erwartungen nicht nur IT-Berufe boomen, sondern auch traditionelle Handwerksberufe wie Elektroinstallateure und Mechaniker wieder stark nachgefragt werden.
Die Gehaltsentwicklungen variieren allerdings erheblich. Projektmanager (118.500 CHF) und Logistikmanager (107.550 CHF) führen das Gehaltsranking an, gefolgt von Ingenieuren und Informatikern. Dennoch bieten auch Berufe mit niedrigeren Durchschnittsgehältern wie Reinigungskräfte ausgezeichnete Zukunftsperspektiven aufgrund der stark wachsenden Nachfrage.
Unabhängig vom gewählten Beruf kristallisieren sich einige übergreifende Trends heraus: Erstens gewinnen digitale Kompetenzen branchenübergreifend an Bedeutung. Zweitens entwickeln sich viele Berufsbilder von reinen Ausführungstätigkeiten hin zu beratenden und strategischen Funktionen. Drittens steigt die Nachfrage nach Spezialisten mit Zusatzqualifikationen deutlich schneller als nach Generalisten.
Wer heute eine Berufswahl trifft oder eine Neuorientierung plant, sollte daher nicht nur das Gehaltspotenzial betrachten, sondern vor allem die langfristigen Perspektiven des Berufsfeldes. Die aufgezeigten Berufe bieten allesamt gute Aussichten – allerdings erfordern sie zunehmend Flexibilität und die Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung.
Abschliessend lässt sich festhalten: Der Schweizer Arbeitsmarkt bleibt trotz wirtschaftlicher Herausforderungen robust und bietet zahlreiche Chancen für qualifizierte Fachkräfte. Die Vielfalt der gefragten Berufe spiegelt dabei die Stärke und Diversität der Schweizer Wirtschaft wider – von traditionellen Handwerksberufen bis hin zu hochspezialisierten Tätigkeiten in zukunftsweisenden Branchen.
FAQs
Q1. Welche Berufe haben 2025 die besten Zukunftsaussichten in der Schweiz? Berufe mit sehr guten Zukunftsaussichten sind unter anderem Pflegefachkräfte, IT-Spezialisten, Ingenieure und Projektmanager. Der Bedarf in diesen Bereichen wächst stetig und die Gehälter entwickeln sich überdurchschnittlich.
Q2. Wie hoch ist das durchschnittliche Jahresgehalt für gut bezahlte Jobs in der Schweiz? Gut bezahlte Berufe in der Schweiz erreichen oft Jahresgehälter von 90.000 CHF und mehr. Spitzenverdiener wie Projektmanager oder Ingenieure können sogar 120.000 CHF und mehr verdienen. Die genauen Gehälter variieren je nach Branche, Erfahrung und Region.
Q3. Welche Branchen zahlen 2025 die höchsten Gehälter in der Schweiz? Zu den bestbezahlten Branchen zählen der Finanzsektor, die Pharmaindustrie, die IT-Branche sowie spezialisierte Bereiche des Ingenieurwesens. Auch im Gesundheitswesen und der öffentlichen Verwaltung werden oft überdurchschnittliche Gehälter gezahlt.
Q4. Welcher Beruf ist einer der bestbezahlten in der Schweiz? Einer der bestbezahlten Berufe ist der des Projektmanagers mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 118.500 CHF. Auch Ingenieure, IT-Spezialisten und Führungskräfte in verschiedenen Branchen erreichen oft Spitzengehälter.
Q5. Wie entwickelt sich der Fachkräftemangel in der Schweiz bis 2025? Der Fachkräftemangel in der Schweiz verschärft sich in vielen Branchen. Besonders betroffen sind technische Berufe, das Gesundheitswesen und spezialisierte Handwerksberufe. Bis 2025 werden in manchen Bereichen zehntausende Fachkräfte fehlen, was die Gehälter und Karrierechancen für qualifizierte Bewerber positiv beeinflusst.
